Ey, stell dir vor: 8 Leute, 100 Kilometer – keiner kennt sich
Klingt erstmal nach ’ner schlechten Idee, oder?
Aber genau das war der Plan. Acht komplett fremde Leute, die sich irgendwo in Bochum treffen, um zusammen 100 Kilometer mit dem Gravelbike durchs Ruhrgebiet zu ballern.
Kein Rennen, kein Leistungsdruck, kein fancy Event – einfach losfahren und schauen, was passiert.
Ruhrpott-Style statt Alpen-Kitsch
Die Strecke? Typisch Ruhrgebiet halt. Alte Bahntrassen, Industrie-Romantik, zwischendurch mal Wald, mal Plattenbau. Keine Hochglanz-Postkarte, aber dafür mit Seele.
Du fährst über stillgelegte Gleise, durch Tunnel, vorbei an alten Zechen und denkst dir: „Krass, was hier alles geht, wenn man einfach mal rausfährt.“
Ist halt kein Toskana-Filter, aber genau deswegen so geil.
Alle fremd, keiner komisch
Weißt du, was das Krasse war?
Du denkst vorher: „Hoffentlich sind die cool drauf.“ Und dann merkst du nach 10 Kilometern – sind sie.
Egal ob jemand 300 Watt treten kann oder nach dem dritten Anstieg schiebt – das war scheißegal.
Da wurde gequatscht, gelacht, sich gegenseitig Riegel gereicht, Schaltungen verflucht und Witze gerissen.
Keiner wollte angeben, keiner musste irgendwas beweisen.
Einfach mal mitrollen
Das war kein geplantes Social Media Happening – das war ehrlich.
Einfach Menschen, die Bock aufs Radfahren haben, ohne viel Tamtam.
Und genau das hat es ausgemacht.
Du merkst einfach: Wenn du dich traust, irgendwo aufzutauchen, wo du keinen kennst – kann richtig Gutes draus werden.
Fazit? Mach mit.
Wenn du das nächste Mal denkst: „Ach nee, alleine da auftauchen, ist doch komisch“ – Junge, mach’s einfach.
Die besten Sachen passieren, wenn du keine Erwartungen hast.
Also: Gravelbike aus dem Keller holen, Kette ölen und beim nächsten Community Ride einfach mitrollen.
Das Video dazu? Gibt’s hier:
👉 YouTube-Link
Ehrlich, menschlich, Ruhrpott pur.